Checklist zur Ideenbewertung
Um Innovationsideen und Trends systematisch zu bewerten, empfiehlt sich der Einsatz einer strukturierten Checkliste. Sie hilft, aus der Vielzahl an Ansätzen die wertvollsten und machbarsten herauszufiltern.
Vorgehen bei der Ideenbewertung: Trennung von Ideenfindung und Bewertung
1. Sammeln Sie erst viele Ideen und Trends, bevor Sie mit der Bewertung starten.
2. Bewertung mit Hilfe einer Checkliste
Eine Checklist zur Ideenbewertung kann beispielsweise folgende Fragestellungen umfassen:
- Generiert die Idee Mehrwert für unseren Kunden? (Kundenorientierung)
- Gibt es einen Bedarf für die Idee? (Marktorientierung)
- Ist ein langfristiger Nutzen gewährleistet? (Nachhaltigkeit des USP)
- Stützt die Idee die Werte und Visionen unserer Marke? (Brand fit)
- Ist die Idee mit den gegebenen Ressourcen umsetzbar? (Umsetzbarkeit)
- Ist der Risikofaktor akzeptabel? (Risiko)
Sie können diese Kriterien in einer Bewertungsmatrix (beispielsweise als Punktesystem oder mit „Ja/Nein/Teilweise“) festhalten und pro Trend oder Idee vergeben. Je nach Projektlage empfiehlt es sich, die Kriterien flexibel an Ihre Zielstellung oder das Workshop-Format anzupassen.

Visualisierung und Priorisierung:
Reduzieren Sie den Katalog ggf. auf zwei besonders relevante Achsen, um eine 2x2-Matrix zu erstellen ("WOW-HOW-NOW-Matrix"). So können Sie Trends übersichtlich und vergleichbar positionieren, bewerten und priorisieren.
- WOW – sehr originelle und leicht umsetzbare Ideen = Ideen für mögliche Innovationen, die jetzt schon realisierbar sind
- HOW – sehr originelle, aber schwer umsetzbare Ideen = Ideen für die Zukunft
- NOW – wenig originelle Ideen, aber leicht umsetzbar = hohe Akzeptanz und geringes Risiko




