Die Verifikation von Text, Bild, Video und Sprache wird zur Priorität. TRUSTED CONTENT


WAS WÄRE, WENN IN ZUKUNFT...

…bei jeder Live-Diskussion im TV ein automatischer Faktencheck ablaufen würde?
…bei geteilten Fotos und Videos automatisch Datum, Urheber und Veränderungen durch Dritte angezeigt werden? 
…es eine staatliche Internetbehörde gäbe, die sämtliche Inhalte durch ein Prüfsiegel verifiziert?

Durch die Verbreitung von Fake News ist das Bedürfnis nach Trusted Content erstarkt. Die Verunsicherung der Menschen durch die Offenlegung der manipulativen Mechanismen und Verzerrungen von Tatsachen, vorrangig in den sozialen Medien, schafft ein Bedürfnis nach vertrauenswürdigen Quellen, unabhängigen Instanzen und renommierten Kuratoren. Nicht nur das: Zunehmend wird den Menschen auch bewusst, dass nicht nur Textinhalte, sondern inzwischen auch Bild, Video- und sogar Audioinhalte, einfach und unmerklich gefälscht und zu Manipulationszwecken eingesetzt werden können. Für das Jahr 2018 ist zu erwarten, dass im Kampf gegen die Verbreitung von Falschinformationen einerseits weiterhin Softwarelösungen zum Einsatz kommen werden. Andererseits werden weitere kollaborative Recherche- und Faktencheck-Initiativen zur Vermeidung von Fake News entstehen. Ferner ist davon auszugehen, dass die Qualitätsmedien ein (Reichweiten-)Comeback erleben werden.


BEST PRACTICE INNOVATIONEN:

Aufklärungsworkshops für junge YouTuber

Auf der Jagd nach Social Bots

Facebook geht gegen Falschmeldungen vor

„VAuth“ schützt vor Voice-Hacking


BRANCHENIMPLIKATIONEN:

MEDIA & ENTERTAINMENT

  • Trust Building: Verunsicherte Medienkonsumenten erwarten zukünftig die Verifikation der Inhalte; ihr Vertrauen muss allerdings erst einmal zurückgewonnen werden. Transparenz über Quellenlage und zu Rechercheverfahren werden zur Vertrauensbildung eingesetzt werden.
  • Trusted Content Marketing: Auch für Unternehmen, die Content Marketing betreiben, ist es wichtig, faktenbasiert und glaubwürdig zu arbeiten. Greenwashing und ähnliche Praktiken werden von aufgeklärten Konsumenten immer schneller erkannt und können das Gegenteil von Marketingzielen bewirken.
  • Independent Curation: Populärer werden auch vertrauenswürdige Experten und Opinion Leader. Sie bieten einen Überblick sowie eine Einordnung und Perspektive bei komplexen Themen.

NON-PROFIT & PUBLIC SERVICES

  • Media Literacy: Dringender denn je müssen es junge Menschen lernen, mit den Medien richtig umzugehen. Schulen, Universitäten und unabhängige Institute sind gefordert, Medienkompetenz zu vermitteln. Dieser Weg beginnt bereits bei der Ausbildung der Lehrer und deren Sensibilisierung für das Thema.
  • Integrity: Trusted Content ist gut; die Integrität der Handlungen und Transparenz bei Institutionen und Unternehmen noch wichtiger. Wer tut, was er zuvor gesagt hat, und dies auch vorweisen kann, wird Vertrauen aufbauen können.
  • Collaboration: Es erfordert internationale Kollaboration, vielleicht sogar Konsortien, um Methodologien, Standards und Tools für die Verifikation und Kennzeichnung (Gütesiegel) von Inhalten zu erarbeiten.

IT & TELECOMMUNICATION

  • Trusted Distribution: Viele Medienmacher und politische Journalisten werden sich auf eigene Server, eigene Newsletter-Dienste und auf dezentrale Open-Source-Netzwerke fokussieren, um beim Thema Inhaltsdistribution nicht den Regeln der großen Netzwerke wie Facebook unterworfen zu sein.
  • Fake-Proof Content: Neue Formate zur Unveränderbarkeit von Multimediainhalten wie Bilder und Videos aber auch von Texten werden entstehen, die zudem Zitationen ohne Beleg verhindern werden.
  • Artificial Co-Workers: Künstliche Intelligenz (KI) wird in Zukunft darauf trainiert, Like-Bots zu identifizieren oder eine automatische Moderation in sozialen Netzwerken und Foren zu übernehmen.


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Alexandra Grohmann}

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