Vielfältigeres und nachhaltigeres Essen durch neue Herstellverfahren und Nahrungsquellen. NEWTRITION


WAS WÄRE, WENN IN ZUKUNFT...

…Food Printing die Großküchen ersetzen würde?
…durch Lab Grown Meat Tiere nicht mehr als Nahrungsquelle herhalten müssten?
…der Bäcker um die Ecke Brownies aus Grillenmehl anbieten würde?

Konsumenten sind zunehmend sensibilisiert für Themen wie Tierschutz und globale Lebensmittelknappheit. Start-ups und Erfinder sind daher auf der Suche nach neuen, nährstoffreichen Nahrungsquellen – von Eiern aus rein pflanzlichen Zutaten und Schokoriegeln aus Insektenmehl bis hin zu Algen aus dem 3D-Biodrucker oder im Labor gezüchtetem Fleisch. In Deutschland sind Insekten bislang nicht als Nahrungsmittel zugelassen. Die EU prüft derzeit allerdings ihre Novel Food Verordnung – das Verbot könnte also möglicherweise 2018 aufgehoben werden. Auch synthetisch hergestellte Nahrungsmittel könnten sich künftig als Alternative zur Massentierhaltung und zu genetisch modifizierten Pflanzen etablieren – eine gute Nachricht für Veganer und Vegetarier, die aus ethischen Gründen auf Fleisch verzichten. Bill Gates und Richard Branson investieren aktuell in das Start-up Memphis Meats, das Fleisch aus Stammzellen züchtet. Nach dem Bio-, Free-from- und Vegan-Trend zeigt sich damit eine neue Bewegung im Food-Bereich!


BEST PRACTICE INNOVATIONEN:

Coop testet Insektenburger in Schweizer Supermärkten

Im Labor gezüchtetes Hähnchenfleisch

Mit Nährstoffen bedrucktes Essen im Krankenhaus

Kaugummi aus dem 3D-Drucker


BRANCHENIMPLIKATIONEN:

FOOD & BEVERAGES

  • Ethical Convenience: Insbesondere jüngere Verbraucher wünschen sich ein gesundes, ethisch einwandfreies, aber auch ein bequem erhältliches Lebensmittelangebot. Nahrungsmittelhersteller sollten sich bei Low-Entry-Produkten wie etwa Snacks und Müsliriegel nicht davor scheuen, auf neue Zutaten zu setzen.
  • Easy Supply: Die Produktion sowie der Transport von Lebensmitteln könnte durch die Bereitstellung von Food-Printern am POS obsolet werden. Cafés und Restaurants könnten die Zutaten zentral von einem Lieferanten beziehen, die Hersteller würden dann nur noch die Daten zur Zusammensetzung der Produkte bereitstellen.
  • Nutrition Targeting: Produkte könnten für unterschiedliche Zielgruppen mit den für sie relevanten Nährstoffen ausgestattet werden. Fitnessorientierte Personen würden dann in den Genuss von High-Protein-Fleisch kommen, und Veganer mit Vitamin B12 versetzte Pflanzenmilch trinken können.

HEALTH & LIFE SCIENCE

  • Individual Treatment: Krankenhauspatienten könnten durch Food-Printing, individuelle Mahlzeiten erhalten, die auf ihren persönlichen Bedarf abgestimmt sind.
  • Clean Supply Chain: Lebensmittelskandale gehören der Vergangenheit an, weil das im Labor gezüchtete Fleisch eine klare Herkunftsbezeichnung besitzt und von der Produktion direkt an den Handel weitergegeben wird.
  • Free From Food: Menschen, die an extremen Nahrungsunverträglichkeiten leiden, müssen bei gedrucktem Essen keine Verunreinigungen durch Allergene mehr befürchten.


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Alexandra Grohmann}

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