Zurück in die Retailfläche – nach dem Baukastenprinzip MODULAR RETAIL


WAS WÄRE, WENN IN ZUKUNFT...

...der Flagship-Store zugunsten einer gut vernetzten „Flotte“ an unterschiedlichen Service-Hubs aufgelöst würde?
...Produzenten ihre Produkte ausschließlich im Direktvertrieb über modulare Konzepte vertreiben würden?
...im Zuge einer Kundenanfrage die Ressourcen und Sortimente des modularen Retails ad-hoc gebündelt werden, um die Kundenbedürfnisse etwa durch „Same-Day-Delivery“ zu befriedigen?

Die Vorteile des stationären Handels, nämlich die sofortige Verfügbarkeit und das direkte Erleben von Produkten, sind offensichtlich. Neben dem prestigeträchtigen Flagship-Store in der bekanntesten Shoppingstraße der Stadt suchen immer mehr Marken nun auch andere Wege, ihre Produkte zu präsentieren und zu verkaufen. Modular Retail, das steht für kreative und flexible Konzepte im richtigen Umfeld, für kurzfristige, aber intensive Markenerlebnisse neben den, auf Langfristigkeit ausgelegten Flagship-Stores. Insbesondere Handelsmarken, die in erster Linie mit Online-Shops operieren und auch kleinere Brands experimentieren mit Pop-up- und Shop-in-Shop-Konzepten oder mit Showrooms, die digitale Sortimente live erlebbar machen. Als innerstädtische Logistikknotenpunkte bilden sie auch die Grundlage für Click & Collect sowie für Verleih- und Mietkonzepte. Der Trend vereint also viele Formate: Von der Inszenierung eines einzelnen Produktes, bis hin zum Aufbau eines verbundenen Retail-Netzes nach dem Baukastenprinzip; bestehend sowohl aus Filialen und Pop-Up-Konzepten als auch aus autonomen Self-Service-Kiosks. Für das Jahr 2018 erwarten wir kreative Konzepte, die das Thema befeuern und Unternehmen die Möglichkeit geben, eine modular kombinierte, erlebnisorientierte Produkt- und Servicepräsentation zu gestalten.


BEST PRACTICE INNOVATIONEN:

Modeboutique ohne Kleidung

Zalando bindet lokale Geschäfte ein

Ladenfläche auf monatlicher Basis anmieten

Ein Pop-up-Shop auf Bestellung


BRANCHENIMPLIKATIONEN:

RETAIL

  • Endless Aisle: Händler müssen ihre Filiale zum Showroom weiterentwickeln, der On-und Offline-Angebote miteinander vernetzt; das verlängerte Regal erlaubt den problemlosen Offline-Zugriff auf das vollständige Online-Sortiment.
  • Connected Service Hubs: Filialen werden zu miteinander vernetzten Service-Hubs, die den erlebnisorientierten Ansprüchen moderner Kunden gerecht werden und kanalübergreifende Leistungen wie beispielsweise eine datenbasierte, individualisierte Beratung oder Click & Collect-Services ermöglichen.
  • Visibility & Testing: Die Filiale wird zur Plattform. Sie kann von Online-Only-Händlern genutzt werden, um Produkte mithilfe von Pop-up-, Kiosk- oder Shop-in-Shop-Systemen physisch zu präsentieren und zu testen.
  • Mono-Brands: Das Konzept des modularen Retails bezieht sich nicht mehr nur auf die vollständige Inszenierung ganzer Produktsortimente, sondern wird durch Digital-Native-vertikale-Marken (DNVB) auf die Ebene eines einzelnen Produktes heruntergebrochen.

IT & TELECOMMUNICATION

  • Smart IT: Für modulare Retail-Konzepte bedarf es einer agilen IT-Infrastruktur, die sowohl filialübergreifende Backend-Prozesse (Store2Store) harmonisieren als auch alle Touchpoints zum Kunden (B2C) abbilden kann.
  • Always On: Die Bereitstellung von kostenfreiem und leistungsstarkem WLAN in der Filiale ist unverzichtbar innerhalb der modernen Customer Journey. Sie ist die Grundlage für weiterführende Services wie Instore Navigation (Kunde) oder Instore Analytics (Händler). Zudem unterstützt die Internetverbindung vor Ort die Motivation der Kunden, sich spontan und aktiv innerhalb des eigenen sozialen Umfelds über Produkte auszutauschen.
  • Phygital Products: Für die multimediale Produktinszenierung müssen die Produkte mit Internet-of-Things-Technologien (z.B. NFC/RFID) ausgestattet sein, um eine direkte Interaktion auch auf der Produktebene zu ermöglichen.


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