Die Millennials sind erwachsen geworden und definieren Elternschaft neu. MILLENNIAL PARENTS


WAS WÄRE, WENN IN ZUKUNFT...

…Familien von stadteigenen Architekten beraten werden würden, damit sie auch mit Kindern in ihren Wohnungen und ihrer gewohnten Umgebung bleiben könnten?
…Eltern in Coworking-Spaces arbeiten und eine Tagesmutter die Kinder vor Ort betreuen würde?
…Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einem Thema speziell für Männer werden würde?

Millennials bilden die neue Elterngeneration. Sie möchten ihre Kinder in ihr Leben integrieren und nicht plötzlich zu gänzlich anderen Menschen werden, nur weil sie Eltern geworden sind. Sie möchten weiterhin reisen, Essen gehen und Kunst genießen – am liebsten mit ihren Kindern zusammen. Auch der ehrliche Austausch über Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft über Social-Media-Kanäle ist für Millennial Parents, die eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung innehatten, wichtig. Gleichberechtigung spielt für sie eine zentrale Rolle: Väter möchten nun auch möglichst viel am Alltag ihrer Kinder teilhaben. Mütter hingegen streben nach gleichberechtigter Wiedereingliederung in die Arbeitswelt. Auch Unternehmen erkennen, dass sich die neue Elterngeneration nicht mehr zwischen Familie und Beruf entscheiden möchte, und schaffen, nicht zuletzt wegen des Fachkräftemangels, entsprechende Angebote. Das neue Familienmodell wird außerdem zeitnah die Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen steigen lassen, so auch nach Online-Shopping von Lebensmitteln, Abonnementoptionen sowie flexiblen Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Auch das Wort „Familie“ an sich ist für Millennials zu einem dehnbaren Begriff geworden – ob die alleinerziehende Choice-Mom, die mit dem Nachwuchs und Freunden in einer Wohngemeinschaft lebt oder zwei gleichgeschlechtliche Paare, die gemeinsam Kinder aufziehen – Familie ist, wo Kinder ein liebevolles Zuhause erleben und sich aufgehoben fühlen. Die Öffnung des Ehe- und Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Lebenspartner im Jahr 2017 hat diese Entwicklung noch verstärkt.


BEST PRACTICE INNOVATIONEN:

Kinderbetreuung im Coworking Space

Mittelständler gründet Kindertagesstätte und Schule

Leichter Kinderautositz für das Carsharing

Naturnahe Essentials für das Neugeborene


BRANCHENIMPLIKATIONEN:

FOOD & BEVERAGES

  • Convenient & Healthy: Was Millennial Parents vor allem fehlt, ist Zeit für den Einkauf und das Kochen von gesunden und abwechslungsreichen Mahlzeiten. Hochwertige Convenient-Gerichte in Bio-Qualität könnten diese Lücke füllen.
  • Cool Places: Millennial Parents sind oft mit ihren Kindern gemeinsam unterwegs – sie möchten dort essen gehen, wo sie sich als Familie willkommen fühlen. Cafés und Restaurants sollten die Rahmenbedingungen dafür schaffen und Platz für Kinderwägen, Wickeltisch und Spielbereich zur Verfügung stellen.
  • Meal Delivery for Kids: Lieferangebote und -dienste sollten in Zukunft gesundes Essen und Snacks für Kinder sowie Erwachsene im Angebot haben.

CONSUMER GOODS

  • Genderless Products: Geschlechtsneutrale Kinderkleidung erfreut sich wachsender Beliebtheit, denn Millennial Parents möchten ihre Kinder nicht mit geschlechtsspezifischen Klischees aufwachsen lassen.
  • Flexible & Mobile: Die Anforderungen an Kinderprodukte haben sich in Bezug auf ihre Mobilität und Flexibilität verändert. Ob Kinderwagen, Betten oder Autositze – leichte Materialien und eine platzsparende Aufbewahrung werden immer wichtiger.
  • Outdoor Extension: Zukünftig werden Outdoor-Marken in den Babyausstattungsbereich vordringen: Atmungsaktive Schneeanzüge, Kinderwagen aus High-Performance- Materialien und stylische, wetterfeste Wickelrucksäcke werden zu Begleitern von Lifestyle-bewussten Eltern.

TOURISM & LEISURE

  • Family Airbnb: Mit den Kindern Städtereisen zu unternehmen, wird immer beliebter. Herkömmliche Hotelzimmer sind für Familien jedoch zu unpraktisch, und sie möchten lieber in vollausgestatteten Wohnungen übernachten. Die Hotelbranche muss daher Angebote entwickeln, um Familien von Airbnb abzuwerben.
  • Lifestyle Choices: Millennial Parents möchten nicht nur Kinderveranstaltungen besuchen – vielmehr möchten sie ihre Kinder mitnehmen können, wenn sie ihren eigenen Interessen nachgehen. Hilfreich dafür wären hier etwa eine Kinderecke im coolen Café, eine professionelle Kinderbetreuung während des Nachmittagskonzerts oder des Yoga-Kurses und ein Zeitfenster im Museum, reserviert explizit für Familien.
  • Easy Information: Väter suchen vorwiegend auf YouTube nach Informationen über Babys oder Kinderpflege. Sie könnten unter anderem mit How-to‘s und Tutorials angesprochen werden.


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Alexandra Grohmann}

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